Mein fotografischer Lebenslauf

Auf dieser Seiten werden meine bisherigen Kameras beschrieben. Die Aufstellung ist nicht vollständig.

Meine erste Kamera, eine Agfa

An meine erste Kamera, eine Agfa-Kamera im 6x9-Format, kann ich mich nur noch schwach erinnern. Diese Kamera hatte ich von meinem Vater übernommen.
Die Fotografie war für mich als Kind von den Kosten her unerschwinglich und wegen dem geringen Einfluss auf die Belichtung auch nicht so attraktiv. So wurde die Kamera hauptsächlich für Familienfotos verwendet, hier waren dann auch immer genug Sponsoren für das Fotomaterial vorhanden.

Der Fortschritt, meine erste Spiegelreflex von Praktica

Später konnte ich in der Schule eine Foto-AG besuchen. Zu dieser AG leistete ich mir eine günstige Spiegelreflex von Praktica. Diese Kamera hatte noch keinerlei Automatik. Die Helligkeitseinstellungen wurden extern über einen Belichtungsmesser ermittelt und dann die Blende und Verschlussgeschwindigkeit an der Kamera eingestellt.
Objektive mit M42-Schraubverschluss gab es günstig. Mit Weitwinkel und Teleobjektiv erweitert, sammelte ich meine ersten Erfahrungen im Bereich Tier- und Autofotografie. Die Bilder wurden hauptsächlich in scharzweiss gemacht und im Labor selbst entwickelt, vergrössert und nachbearbeitet.

Einstieg in die analoge Königsklasse

In der Foto-AG an meiner nächsten Schule lernten und probierten wir dann fortgeschrittenere Verfahren und Tricks der Bildgestaltung. Hier begann dann auch die Zeit meiner ersten richtig teuren Spiegelreflex, der Canon A1. Zahlreiche Tipps zum Fotografieren und zur Bildverarbeitung holten wir uns aus den Büchern von Hedgecoe. Die Erstellung von Farbbildern war mir immer noch zu teuer, also blieb ich bei Schwarz-Weiss.

Aufstieg in die digitale Oberklasse der Kompaktkameras

Lange Jahre hatte ich Spass mit meiner Spiegelreflex und langsam erschienen immer mehr digitale Kameras am Markt. Diese waren mir anfangs aber viel zu teuer und zudem boten sie keinen wesentlichen Mehrwert gegenüber meiner Canon A1.
Einzige Vorteile waren die Erstellung von digitalen Bildern und die Möglichkeit sie am PC zu bearbeiten. Allerdings waren die Bildkosten noch deutlich zu hoch und die Bildqualität für mein Empfinden noch viel zu gering.
Von einer digitalen Spiegelreflex konnte man zu dieser Zeit nur trämen, mit Preisen wie für einen neuen Kleinwagen, waren sie unerschwinglich. Ein guter Kompromiss stellte für mich zu dieser Zeit die zweite Generation der Canon Powershot G-Serie, die Canon Powershot G2 dar.
Diese Serie bot einen schwenkbaren Monitor mit dem man aus allen möglichen und unmöglichen Positionen tolle Fotos machen konnte. Durch diesen Monitor bekam man das Bild so zu sehen, wie es später auch aufgenommen wurde. Die Einstellmöglichkeiten waren so umfangreich, wie bei guten Spiegelreflex, nur die Objektive konnten nicht getauscht werden. Dafür gab es am Zubehöhrmarkt bald Vorsatzlinsen, die den Weitwinkel- und Telebereich deutlich erweiterten.